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Mandorla

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Christus in der Mandorla, Conques, Westportal, um 1140

Mandorla (ital. für Mandel) ist ein Fachbegriff aus der Kunstgeschichte. Die Mandorla bezeichnet eine Gloriole oder Aura rund um eine ganze Figur. Damit unterscheidet sie sich etwa vom Heiligenschein. Die Mandorla ist meist mandelförmig als Schnittfigur zweier gleichgroßer Kreise (→ Vesica Piscis) gestaltet, kann aber auch, vor allem bei frühen Formen, kreis- oder ellipsenförmig sein. In kreisförmiger Gestalt wird sie auch als Aureole bezeichnet. Die Mandorla des Christus ist gelegentlich mit Bildern der höheren geistigen Hierarchien, der himmlischen Heerscharen, erfüllt.

Mandorlen treten in der sakralen Kunst Europas seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. auf. Sie werden als Ausdruck der Licht-, bzw. Heilssymbolik einer (göttlichen) Figur gedeutet. Auf Ikonen, besonders des neueren griechischen Stils ab ca. 1900, sind komplizierte Mandorlen oft sehr prominent. In der christlich-sakralen Kunst werden ausschließlich Christus und Maria mit der Mandorla dargestellt. Die Darstellung der Mandorla findet sich aber auch häufig in den östlichen Kulturkreisen, etwa in Abbildungen des Buddha.


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