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Kosmos: Unterschied zwischen den Versionen
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− | Der '''Kosmos''' ( | + | Der '''Kosmos''' ({{ELSalt|κόσμος}}, kósmos = ''Welt[-ordnung]'', auch ''Schmuck'', ''Anstand'') ist die im [[Zeit]]enlauf sich entwickelnde äußere [[Offenbarung]] der [[geist]]igen Weltordnung, die als solche nicht nur [[naturgesetz]]liche, sondern immer zugleich auch eine [[moral]]ische Dimension hat. Der Kosmos wird damit zum Inbegriff der [[Ordnung]]. Als Gegenbegriff steht ihm das [[Chaos]] gegenüber, in dem sich der Geist aus der äußeren Erscheinung zurückzieht. Weitgehend gleichbedeutend mit dem [[Begriff]] ''Kosmos'' sind auch die Bezeichnungen '''Weltall''' oder '''Universum''' (von [[Wikipedia:Latein|lat.]] universus = ''gesamt'', von ''unus'' und ''versus'' = ''in eins gekehrt'') , als dem Insgesamt aller geschaffenen Dinge, gebräuchlich; die Bedeutungsnuance liegt dabei allerdings mehr auf den [[Raum|räumlichen]] Aspekten und weniger auf der inneren Ordnung und [[Schönheit]] des Kosmos. Im aller äußerlichsten Sinn wird der Kosmos dann auch als '''Weltraum''' bezeichnet. |
Der tiefere Sinn aller kosmischen Entwicklung besteht darin, dass dabei [[Wesenheiten]] auf vielfältige Art vom Nehmen zum Geben, d.h. vom [[Geschöpf]] zum [[Schöpfer]]dasein voranschreiten. | Der tiefere Sinn aller kosmischen Entwicklung besteht darin, dass dabei [[Wesenheiten]] auf vielfältige Art vom Nehmen zum Geben, d.h. vom [[Geschöpf]] zum [[Schöpfer]]dasein voranschreiten. | ||
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Version vom 29. Juni 2016, 22:54 Uhr
Der Kosmos (griech. κόσμος, kósmos = Welt[-ordnung], auch Schmuck, Anstand) ist die im Zeitenlauf sich entwickelnde äußere Offenbarung der geistigen Weltordnung, die als solche nicht nur naturgesetzliche, sondern immer zugleich auch eine moralische Dimension hat. Der Kosmos wird damit zum Inbegriff der Ordnung. Als Gegenbegriff steht ihm das Chaos gegenüber, in dem sich der Geist aus der äußeren Erscheinung zurückzieht. Weitgehend gleichbedeutend mit dem Begriff Kosmos sind auch die Bezeichnungen Weltall oder Universum (von lat. universus = gesamt, von unus und versus = in eins gekehrt) , als dem Insgesamt aller geschaffenen Dinge, gebräuchlich; die Bedeutungsnuance liegt dabei allerdings mehr auf den räumlichen Aspekten und weniger auf der inneren Ordnung und Schönheit des Kosmos. Im aller äußerlichsten Sinn wird der Kosmos dann auch als Weltraum bezeichnet.
Der tiefere Sinn aller kosmischen Entwicklung besteht darin, dass dabei Wesenheiten auf vielfältige Art vom Nehmen zum Geben, d.h. vom Geschöpf zum Schöpferdasein voranschreiten.